Medien stellen in unserer heutigen Zeit eine Unmenge an Vielfalt dar. Man kann sie sehen, hören, anfassen und vieles mehr. Hier soll sich nun alles rund um das Thema Fotografie drehen!
- Filmnegativ
Filmnegativ
Das Filmnegativ ist quasi die Basis der analogen Fotografie. Ohne ihn geht gar nichts, genauso wie Licht, Kamera und Fotograf. So unterschiedlich all diese Dinge auch sein können, macht der Film in seiner Vielfalt keine Ausnahme. Ob in Farbe oder schwarz weiß. In einer Dose, als Rollfilm, oder sogar noch auf Platte kann man ihn gebrauchen. Damit ihr euch im Dschungel zurechtfindet und die richtige Wahl trifft, möchte ich euch einen kleinen Überblick verschaffen.
Typen von Rollfilmen:
Typ 120
Ist wohl das bekannteste Rollfilmformat, da er in den meisten Mitteformatkameras und Großformatkameras Verwendung findet.
Da dieser so gebräuchlich ist, findet sich für verschiedene Aufnahmeformate auf dem Papierträger eine Nummerierung, die man bei den Kameras typischen Fenster an der Rückseite einfach verfolgen kann.
Achtet darauf, das der Papierträger nicht in der Kamera verrutscht, da sonst das Negativ dahinter belichtet wird und das Bild somit nicht zu gebrauchen ist.
Breite: 61,5 mm
Träger: auf Papierträger aufgeklebt
Typische Formate: 6cm x 6cm; 6cm x 9cm; Panorama 6cm x 12cm
Typ 220
Es ähnelt sich sehr dem Typ 120. Unterschiede sind das es hier nur am Anfang und am Ende einen Papierstreifen gibt, was natürlich einfache Kameras mit Sichtfenster im Rückenteil ausschließt. Desweiteres ist er doppelt so lang wie sein Vorgänger. Bei den meisten Kameras lässt sich die Platte, die den Film an die Linse presst, einstellen, da ja der Papierstreifen fehlt und somit dünner ist als der Typ 120.
Breite: 61,5mm
Träger: nur am Anfang und am Ende Papier, dazwischen liegt das Negativ blank
Typische Formate: wie Typ 120 nur doppelt so viele Aufnahmen pro Rollfilm
Typ 127
Wenn ihr solch einen Rollfilm in den Händen haltet, handelt es sich um eine Rarität. Dieser „mini“ Film ist heutzutage nicht mehr gebräuchlich. 1912, wurde der mit einer Breite von 4cm, eingeführte Rollfilm als Formatwechsel vom damaligen Typ 135 angesehen. Wie der Typ 120 besitzt auch er einen durchgehenden Papierträger und mit der entsprechenden Nummerierung hinten darauf, weiß jeder wo er gerade steht.
Die Herstellung der geeigneten Kameras wurde in den 60er Jahren eingestellt und die Produktion des Films mangels Nachfrage 1984 zurückgefahren. Wer dennoch sein Schmuckstück dieses „mini“ Formats erproben möchte, kann mit einer überteuerten Apparatur aus dem Typ 120 sich die Passende Größe zurechtschneiden. Mein Tipp: selbst ist der Fotograf! Besorgt euch eine lange, gerade Holzlatte und verschraubt sie so, das ihr den Film nur noch an einen Anschlag anlegen müsst (denkt daran alles in der Finsternis einer Dunkelkammer) und zieht mit dem Kattamesser einmal lang.
Breite: 4cm
Träger: durchgehend auf Papier aufgeklebt
Typische Formate: 4cm x 4cm; 3cm x 4cm; 4cm x 6,5cm
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